Mit dem Orient-Express nach Paris

Die Geschichte von Sinan und Pierre

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Nadine Fitzke
Online-Redaktion
borro medien gmbh, Bonn
1889. Die Weltausstellung in Paris soll das Ziel ihrer Reise sein. Von Konstantinopel aus machen sich der 14-jährige Sinan und sein Vater, ein wohlhabender Kaufmann, auf den Weg in die französische Hauptstadt – und zwar mit dem Orient-Express. Schnell macht Sinan Bekanntschaft mit dem gleichaltrigen Küchenjungen Pierre. Doch ihre Freundschaft wird auf die Probe gestellt, als eine englische Baronin den Küchenjungen des Diebstahls bezichtigt – sie will Pierre sofort nach der Ankunft in Paris verhaften lassen. Drei Tage dauert die Fahrt im "Zug der Könige" zwischen Orient und Okzident, so lange haben die beiden Jungs nun also Zeit, den wahren Dieb zu entlarven und Pierres Unschuld zu beweisen.

Im Verlauf des Buches gibt es nicht nur für Sinan, sondern auch für die Leser so einiges zu entdecken: die unterschiedlichsten Landschaften, illustre Fahrgäste, die vielen Bediensteten, die ihren Beschäftigungen nachgehen. Auch Zeitgeschichtliches und Technisches kommt nicht zu kurz, jede Menge Fakten und Begebenheiten werden veranschaulichend in die Geschichte gewoben. Für jüngere Kinder könnten die geschichtlichen Hintergründe etwas überfordernd sein, aber das Gute ist, dass man diese Infokästen auch auslassen kann. Die Illustrationen sind besonders hervorzuheben: Man findet gezeichnete Figuren, Skizzen, technische Zeichnungen, Landkarten, comicartige Ausschnitte und großformatige Landschaftszeichnungen – eine gelungene Abwechslung, immer passend.

Mein Fazit: Ein echtes Kunstwerk zwischen zwei Buchdeckeln! Fakten und Sachwissen werden gut verständlich erklärt, der Kriminalfall rund um die verschwundene Uhr ist spannend und fesselnd, die Illustrationen greifen das Geschriebene meisterhaft auf. Sehr gerne empfohlen für Kinder ab 8 Jahren, es wird aber auch erwachsene (Vor-)Leser begeistern können.

Ebenso lesenswert ist "Mit dem Zeppelin nach New York", auch in Zusammenarbeit von Stephan Martin Meyer und Thorwald Spangenberg geschrieben.

Mit dem Orient-Express zur Weltausstellung nach Paris! Für den 14-jährigen Sinan beginnt ein aufregendes Abenteuer, als er in seiner Heimatstadt Konstantinopel in den berühmten "Zug der Könige" steigt. Schon bald freundet er sich mit dem Küchenjungen Pierre an. Und als dieser von einer englischen Baronin beschuldigt wird, eine wertvolle Uhr gestohlen zu haben, stecken die beiden Jungen plötzlich mitten in einem Kriminalfall. Drei Tage haben Sinan und Pierre Zeit, das Rätsel um die verschwundene Uhr zu lösen. So lange braucht der Orient-Express für seine Reise quer durch Europa. Die Uhr tickt!
Zahlreiche Sachinformationen über den Orient-Express und seinen Weg durch Europa ergänzen diese spannende Geschichte.

Stephan M. Meyer, geb. 1973 in Osnabrück, zog nach dem Abitur zum Studium der Germanistik, Skandinavistik und Philosophie nach Köln. Nach seinem Abschluss arbeitete er in einem Kölner Verlag und machte sich 2007 als Autor und Texter selbstständig. Er schrieb zwei Jugendromane, viele Kurzgeschichten und arbeitet an eigenen Drehbüchern. Im Sommer 2011 reiste er mit Andreas Klotz nach Uganda, bestieg den Ruwenzori, geriet in den Höhen an seine Grenzen und in den Bann dieses einmaligen Gebirges. Er tauchte am Fuße des Ruwenzori in das ugandische Leben ein, lernte die Menschen dort näher kennen und entdeckte eine vollkommen neue Art des Denkens und Lebens.
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