Herr Adamson

Roman

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medienprofile-Rezension

Heitere und doch nachdenkliche Erzählung über die seltsamen Abenteuer eines achtjährigen Jungen mit einem freundlichen Toten.
Seit der Kindheit war der 94-Jährige nicht mehr auf jener Bank im paradiesischen Garten von Herrn Kremer gesessen, doch nun ist er mit einem Diktiergerät zurückgekehrt und blickt für seine Enkelin Anna zurück auf die Ereignisse, die er als Achtjähriger erlebt hat. Auch damals saß er in diesem Garten, wo er plötzlich Herrn Adamson gegenüberstand. Sofort hatte er den netten älteren Herrn ins Herz geschlossen. Doch erst nach Wochen kann er in den Garten zurückkehren, da ihn eine schwere Hirnhautentzündung ans Bett fesselte. Dafür nimmt ihn Herr Adamson nun auf eine abenteuerliche Suche mit: Er soll mit ihm einen angeblichen Schatz in seinem alten Haus bergen und ihn seiner Enkelin Bibi bringen. Doch Herr Adamson benimmt sich bei diesem kleinen Ausflug zunehmend absonderlich, bis er schließlich sein Geheimnis enthüllt: Er ist so etwas wie ein Geist, ein Vortoter, der zwar schon gestorben ist, aber seinen Nachfolger, jemand, der an dem Tag geboren wurde, an dem er gestorben ist, bei dessen Tod noch abholen muss. Damit ist die Neugierde des Jungen geweckt. Heimlich schleicht er sich über Herrn Adamson ins Jenseits und eine abenteuerliche Reise beginnt... - Fantastisch, poetisch und mit einem herzerwärmenden Lächeln erzählt Urs Widmer eine spannende Geschichte über das Jenseits. Überzeugend aus dem Blick des Jungen betrachtet, entspinnt sich ein ergreifendes Märchen, das jedoch bisweilen ins Groteske, Aberwitzige absinkt. Sprachwitz, Poesie und ein Hauch Nachdenklichkeit nehmen den Leser jedoch meist gefangen und erlauben eine bemerkenswert unbeschwerte Begegnung mit dem Tod.

Es ist Freitag, der 22. Mai 2032. Einen Tag nach seinem vierundneunzigsten Geburtstag sitzt ein Mann in einem üppig blühenden Garten es ist der Paradiesgarten seiner Kindheit , neben sich einen Rekorder, und spricht seine Geschichte mit Herrn Adamson auf Band. Ein Buch über den Tod, erzählt in einer herzerwärmenden Heiterkeit.

Urs Widmer, geboren 1938 in Basel, studierte Germanistik, Romanistik und Geschichte in Basel, Montpellier und Paris. Danach arbeitete er als Verlagslektor im Walter Verlag, Olten, und im Suhrkamp Verlag, Frankfurt. 1968 wurde er mit seinem Erstling, der Erzählung 'Alois', selbst zum Autor. In Frankfurt rief er 1969 zusammen mit anderen Lektoren den 'Verlag der Autoren' ins Leben. Für sein umfangreiches Werk wurde er u.a. mit dem Heimito-von-Doderer-Literaturpreis< (1998) sowie dem Friedrich-Hölderlin-Preis< der Stadt Bad Homburg (2007) ausgezeichnet. Urs Widmer starb 2014 in Zürich.
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