Die Vielen und der Eine

  • Noch nicht erschienen. Erscheint laut Verlag am 18.08.2020.
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"Amerika den Amerikanern? Ach was, Amerika der Kleinen aus Europa!" Die Kleine aus Europa, das ist die zwanzigjährige Jungreporterin Louis Lou, hübsch, klug, jung, rothaarig, ziemlich ohne Geld und ohne jede Leistung so glücklich. Und Louis scheut kein Wagnis für sich und ihre Zeitung. Sie geht auf Reisen durch die Metropolen New York, Paris, London und Berlin, durch die Herzen von Männern und Frauen und quer durch Subkultur und High Society. Am Ende wird sie doch im Flug von dem Einen erobert.
Rut Landshoff spiegelt in ihrem Debütroman nicht nur ihre Zeit, sondern auch ihren eigenen undamenhaft modernen Lebensstil.

Landshoff, Rut
Ruth Landshoff-Yorck, 1904 in Berlin geboren (sie schrieb sich 1930 ohne H und trug noch ihren Mädchennamen), entstammte dem jüdischen Bürgertum und war die Nichte des Verlegers Samuel Fischer. Sie besuchte die Schauspielschule, wirkte in Murnaus Nosferatu von 1922 mit und trat am Theater auf. Nach Veröffentlichungen in Zeitschriften wie der »Dame« kam ihr erster Roman Die Vielen und der Eine 1930 bei Rowohlt heraus. Ihre nächsten Romane konnten in Deutschland bereits nicht mehr erscheinen. 1937 emigrierte sie in die USA und lebte bis zu ihrem Tod 1966 als Publizistin, Übersetzerin und Theaterautorin in New York.1939 erschien anonym ihr erstes in englischer Sprache verfasstes Buch, The Man who killed Hitler, das sie mit Dean S. Jennings und David Malcolmson verfasst hatte. 1944 folgte Sixty to Go über den Widerstand an der Riviera.

Leicht und schnell erzählt, spielt der Roman mit den Mitteln der Avantgarde genau wie mit Klischees aus Illustrierten und Film. taz
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