Die Kunst zu verlieren

Roman. Prix Goncourt des Lycéens 2017

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"Frau und Mutter" 
Mitgliederzeitschrift der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd)
Düsseldorf
Wie lässt man aus dem Schweigen eine verlorene Geschichte neu erstehen? Naïmas Familie ist aus Algerien geflohen – doch über die Vergangenheit in dem fernen Land will niemand so recht mit ihr reden. Also geht die junge Frau auf Spurensuche, auch, um endlich sie selbst sein zu können.
 

Wie lässt man aus dem Schweigen eine verlorene Geschichte neu erstehen? --- Naïma hat es lange nichts bedeutet, dass ihre Familie aus Algerien stammt. Wie soll ihre Verbindung zu einer Familiengeschichte, die sie nicht kennt, denn auch aussehen? War ihr Großvater wirklich ein "Harki", ein Verräter? Vielleicht könnte die Großmutter es ihr erzählen, aber nur in einer Sprache, die Naima nicht versteht. Und ihr Vater, der 1962 nach Frankreich kam, in eines jener damals hastig errichteten Auffanglager, wo man die Algerienflüchtlinge versteckte, redet nicht über das Land seiner Kindheit...Um mehr zu erfahren, tritt Naïma eine weite Reise an ... Dieser Roman ist so lebendig wie ein Fresko. Was heißt es, aus einer Familie zu stammen, die über Generationen Gefangene einer "schlimmen Geschichte" bleibt? Ein Plädoyer für die Freiheit man selbst zu sein, jenseits allen Erbes, aller sozialer oder familiärer Bindungen. --- "Unmöglich, von diesem Roman nicht mitten ins Herz getroffen zu sein" Le
Figaro

Zeniter, Alice
Alice Zeniter wurde 1986 in Alençon geboren und wuchs in dem kleinen Dorf Champfleur auf, bis die Familie nach Alençon zurückkehrte. Schon als Schülerin schrieb sie ihren ersten Roman. Nach ihrem Schulabschluss studierte sie an der École normale supérieure in Paris. Sie arbeitet(e) als Lehrerin und Dramaturgin (einige Jahre lang auch in Budapest). Alice Zeniter hat vor "L'art de perdre" bereits vier Romane veröffentlicht; für ihren letzten Roman, "Juste avant l'oubli", erhielt sie den begehrten Prix Renaudot des Lycéens.

Kober, Hainer
Hainer Kober, geboren 1942, lebt in Soltau. Er übersetzt seit 1972 belletristische und wissenschaftliche Literatur aus dem Englischen und Französischen, unter anderem von Stephen Hawking, Brian Greene, Jonathan Littell und Oliver Sacks. 2015 wurde er mit dem Heinrich-Maria-Ledig-Rowohlt-Übersetzerpreis ausgezeichnet.

"Mithilfe eines klugen Versteckspiels zwischen der Figur Naima und einem im Text ab und zu auftauchenden "Ich" hat die Autorin ihr autobiografischen Material zu einem reichhaltigen Roman verdichtet.", Süddeutsche Zeitung, Joseph Hanimann, 02.05.2019
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