Die Grenzen der Einen sind (nicht) die der Anderen

Neuere Beobachtungen

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Grenzen, auf die es in sozialer Hinsicht ankommt, sind nicht einfach vorhanden wie natürliche Barrieren. Sie werden vielmehr gezogen, beachtet oder verletzt, respektiert oder überschritten. Dabei steht vor allem in Frage, ob die Grenzen der Einen auch die Grenzen der Anderen sind. Das gilt nicht zuletzt für moralische Grenzen des Akzeptablen und Erlaubten und für politisch-rechtliche Grenzen, die Freizügigkeit gestatten, aber auch zu hermetischer Abschottung dienen. Die Beiträge in diesem Buch arbeiten heraus, inwieweit wir im Verhältnis zu Anderen nicht nur 'begrenzte' und sich 'abgrenzende', sondern auch 'grenzüberschreitende' und zugleich 'grenz-verletzende' Wesen sind, die sich zu der darin liegenden Gewalt verhalten müssen.Mit Beiträgen von Artur R. Boelderl, Iris Därmann, Martin Endreß, Stephan Günzel, Andreas Hamburger, Michael Kühnlein, Burkhard Liebsch, Daniel Loick, Andreas Oberprantacher, Birger P. Priddat, Michael Riekenberg, Birgit Sauer, Alfred Schäfer, Ralf Simon un
d Bernhard H. F. Taureck.

Liebsch, Burkhard
Prof. Dr. Burkhard Liebsch lehrt Philosophie an der Universität Bochum. Neuere Veröffentlichungen: »Einander ausgesetzt.« 2 Bde. (2018); »Europäische Ungastlichkeit und 'identitäre' Vorstellungen« (2019); »Drohung Krieg« (2020; mit B. Taureck); »Verzeitlichte Welt« (2. Aufl. 2020); (Mit-)Hrsg. u. a. von: »Perspektiven europäischer Gastlichkeit« (2016); »Der Andere in der Geschichte« (2. Aufl. 2017); »Sensibilität der Gegenwart« (2018); »Emmanuel Levinas: Dialog. Ein kooperativer Kommentar« (2020).
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