Der Frauenchor von Chilbury

Roman

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Leoni Heister
KÖB-Mitarbeiterin
England zu Beginn des 2. Weltkrieges. Die Männer weden eingezogen, der Pfarrer beschließt, deshalb den Chor aufzulösen. Doch die Frauen rebellieren und gründen einen Frauenchor. Der Roman erzählt in Briefform und Tagebucheinträgen, wie das Leben in dem kleinen Dorf geprägt von Adel, Patriachat und Intrigen der Frauen untereinander bestimmt wird, bis die Gründung des Frauenchores ihre Solidarität fordert. Das Buch erschließt sich durch die spezielle Erzählform nicht auf den ersten Blick, ist aber unterhaltsam und lohnt die Mühe.
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"Frau und Mutter" 
Mitgliederzeitschrift der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd)
Düsseldorf
1940 hat der Zweite Weltkrieg auch das englische Chilbury erreicht. Die meisten Männer sind eingezogen worden, und ohne ihre Stimmen, findet der Vikar, kann der Gemeindechor nicht weitermachen. Wie falsch er da liegt, zeigen die Frauen des Dorfes, motiviert von einer mitreißenden Musikprofessorin aus der Stadt. Es sind unterschiedliche Frauen, die in einer schweren Zeit Kraft beim gemeinsamen Singen schöpfen. Ihnen macht nicht nur die Sorge um die Männer und Söhne im Krieg zu schaffen. Auch unglückliche Lieben, häusliche Gewalt und Betrugsfälle belasten sie. Wie eine jede mit ihren Problemen umgeht und wie sich das Dorf in Zeiten des Krieges entwickelt, erzählen Tagebucheinträge, Briefe und Zeitungsmeldungen. Diese Perspektivwechsel machen die Lektüre sehr unterhaltsam. Sandra Gerke
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Franziska Kühn
Buchhändlerin
Bonifatius Buchhandlung, Dortmund
Ein fesselnder und realistischer Roman, der uns in die Zeit der Anfänge des 2.Weltkrieges in ein englisches Dorf versetzt. Der Chor von Chilbury wird aufgelöst, da fast alle Männer im Krieg sind. Die eigensinnige, aus London zugezogene Musikprofessorin Prime gründet einen Frauenchor aus Überzeugung, dass die Musik in den schweren Zeiten des Krieges für Ablenkung und Trost sorgt. Und es stimmt- das gemeinsame Singen bewirkt, dass die Frauen zusammen-wachsen und Mut schöpfen.

Wie Frauen in schweren Zeiten durch Singen ihre eigene Stimme fanden
Inspiriert von der Geschichte ihrer Großmutter erzählt die britische Autorin Jennifer Ryan in ihrem Debüt "Der Frauenchor von Chilbury" von einer Gruppe starker Frauen zu Beginn des Zweiten Weltkriegs in einem kleinen Ort in England.
1940: Als immer mehr Männer nach London gehen oder eingezogen werden, beschließt der Pfarrer von Chilbury in der Grafschaft Kent, den Chor der Gemeinde aufzulösen. Die Frauen sind zutiefst enttäuscht. Was bleibt ihnen im schwierigen Kriegsalltag noch? Doch dann kommt die Musikprofessorin Primrose Trent aus London im Ort unter. Sie ist der Überzeugung, dass Musik gerade in schwierigen Zeiten wichtig ist und schlägt die Gründung eines reinen Frauenchors vor. Die Idee stößt auf Skepsis. Ein Chor ganz ohne Bässe und Tenöre? Aber Primrose gibt nicht auf: Mit Energie und Leidenschaft treibt sie ihr Projekt voran - ihr Enthusiasmus und die wundervolle Musik, die entsteht und die sie sich se
lbst nie zugetraut hätten, überzeugen die Frauen und richten sie auf. Der Chor hilft ihnen, ihre eigene Stimme zu finden. Fünf grundverschiedene Frauen und Mädchen erzählen von ihrem Leben im Dorf und davon, wie der Krieg ihr Leben verändert - wie er Verlust, Trauer und Angst erzeugt, aber doch nicht verhindern kann, dass auch Freundschaft und Liebe entstehen.

Jennifer Ryan wurde in England geboren, arbeitete als Lektorin in London und lebt heute mit ihrer Familie in Washington, D.C.

" Der Frauenchor von Chilbury - eine wunderbare Lektüre für diesen Herbst, die direkt ans Herz geht." Cathrin Brackmann WDR 4 Buchtipp 20171017
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