Der Aufsteiger

Eine Geschichte Deutschlands von 1990 bis heute

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Seit der Wiedervereinigung von 1990 hat sich die Bundesrepublik enorm verändert. Das Land ist territorial größer und bevölkerungsreicher geworden, und gleichsam über Nacht ist dieses neue Deutschland, die Berliner Republik, in die Rolle einer kontinentalen Großmacht mit weltpolitischem Gewicht geschlüpft. Auch die äußere Wahrnehmung des Landes wandelte sich in den letzten 30 Jahren: Zum einen machten sich in Europa Ängste breit, wie dieser bis dahin relativ "gütige Hegemon" künftig agieren werde. Gleichzeitig wiesen weltweite Umfragen darauf hin, dass Deutschland zum "beliebtesten" Land der Welt geworden sei - eine Entwicklung, die 1945 völlig unvorstellbar gewesen war. Parallel belasteten die Probleme mit der "inneren Einheit" die Bundesrepublik: Deutschland war ein zwischen Ost und West gespaltenes Land und es breitete sich ein Pessimismus in der Mitte der Gesellschaft aus, der die Republik zu beschädigen drohte. Zaudernder Riese nach außen, verunsicherte Demokratie im Innern? I
st Deutschland noch immer eine "geglückte Demokratie"? Eine Pflichtlektüre für alle, die die neuen Herausforderungen verstehen wollen, vor denen Deutschland in der komplizierten, ja aus den Fugen geratenen Welt von heute steht.

Edgar Wolfrum, geboren 1960, ist Inhaber des Lehrstuhls für Zeitgeschichte an der Universität Heidelberg. Er ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen zur deutschen und europäischen Geschichte. Bei Klett-Cotta erschien seine vielbeachtete Darstellung der Bundesrepublik Deutschland von ihren Anfängen bis zur Gegenwart »Die geglückte Demokratie«.

"Der Historiker Edgar Wolfrum beschreibt in "Der Aufsteiger" die Bundesrepublik seit 1990: ein Land, das schnell souverän wurde, aber bis heute nicht weiß, was es sein will - im Innern wie im Äußeren."
Romain Leick, Der Spiegel 9/2020 15.2.2020

"Statt an ihrem Ende an zu kommen, beschleunigte sich die Geschichte nach dem Epochenbruch um 1990. Die bis dahin allenfalls halb souveräne Bundesrepublik musste sich nach der Wiedervereinigung neu als bedeutender nationaler Akteur erfinden und beweisen. Eine solche verdichtete Geschichte einer Nation hat es in so kurzer Zeit tatsächlich noch nie gegeben."
Romain Leick, Der Spiegel 9/2020 15.2.2020

"Es macht aber gerade den Reiz dieses Buches aus, Ereignisse wie den Kosovo-Krieg oder die Agenda 2010, die viele Leser seinerzeit als Zeitgenossen aktiv verfolgt haben dürften, nun in der Rückschau eines Historikers dargestellt zu bekommen. Insbesondere dann, wenn der Autor dies so gut geschrieben und abwägend zu präsentieren weiß wie Wolfrum.
"
Guido Speckmann, Der Freitag 27.2.2020

"Ein Verdienst Wolfrums ist es, penetrant darauf aufmerksam zu machen, dass die großen gesellschaftlichen Grundfragen nicht ohne den Mut zu Grundsatzdiskussionen geklärt werden können."
Armin Lehmann, Der Tagesspiegel 19.2.2020

"Das Buch fasst Geschichte spannend und auch für den historischen Laien lesenswert zusammen."
Armin Lehmann, Der Tagesspiegel 19.2.2020
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