Das kann uns keiner nehmen

Roman

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 Borromäusverein e.V.
Sieben Tage dauerte Hans' Aufstieg auf den Kilimandscharo. Vor 25 Jahren war er an einem anderen afrikanischen Berg gescheitert. Diese Schlappe will er jetzt wettmachen und im Krater übernachten. Doch nicht einmal hier kann man allein sein, im Crater Camp stehen bereits Zelte. Sie gehören Tscharlies Team, einem langhaarigen, spindeldürren Bayern. Hans ist von Tscharlies rassistischen Sprüchen in einem Mischmasch aus Bayrisch und Suaheli sofort genervt. Nach überstandener Nacht in eisiger Kälte machen sie sich mit ihren Trägern gemeinsam an den Abstieg. Dabei lernen sie sich näher kennen. Hans erkennt, dass seine Etiketten im Umgang mit dem anscheinend kranken Tscharlie nichts taugen. Und als dieser ihn bittet, ihn auf seiner letzten Woche zu begleiten ("einmal noch leben vor dem Tod"), sagt Hans zu. So setzen die beiden von Daressalam nach Sansibar über, das Tscharlie noch einmal mit dem Motorroller durchqueren will. Hans' Einstellung zu Tscharlie ändert sich schnell von Wut und Scham über Mitleid zu Hochachtung. Und Hans wundert sich über sich selbst, wie ausgelassen er in Tscharlies Gegenwart sein kann. - Der großartige Stilist Matthias Politycki entführt seine Leser auf eine merkwürdige, faszinierende Reise zu sich selbst. Sehr zu empfehlen. Karin Blank

(medienprofile-Rezension; ausgezeichnet vom Borromäusverein e.V. als Roman des Monats Mai 2020)
 

Am Gipfel des Kilimandscharo: Hans, ein so zurückhaltender wie welto ener Hamburger, ist endlich da, wo er schon ein halbes Leben lang hinwollte. Hier, auf dem Dach von Afrika, will er endlich mit seiner Vergangenheit ins Reine kommen. Doch am Grunde des Kraters steht bereits ein Zelt, und in diesem Zelt hockt der Tscharli, ein Ur-Bayer - respektlos, ohne Benimm und mit unerträglichen Ansichten.

In der Nacht bricht ein Schneesturm herein und schweißt die beiden wider Willen zusammen. Es beginnt eine gemeinsame Reise, unglaublich rasant und authentisch erzählt, wie das nur Politycki kann, gespickt mit absurden und aberwitzigen Abenteuern. Als sich die beiden schließlich die Geschichte ihrer großen Liebe anvertrauen, erkennen sie, dass sie mit dem Leben noch eine Rechnung o en haben. Doch der Tod fährt in Afrika immer mit, und nur einer der beiden wird die Heimreise antreten.

Politycki, Matthias
Matthias Politycki schreibt, seitdem er 16 ist und wurde schon mit seinem opulenten Romandebüt als "Formfex im Sprachfels" (Die Welt) gefeiert. Sein Werk besteht heute aus über 30 Büchern, darunter mehrere Romane, Erzähl- und Gedichtbände sowie vielbeachtete Sachbücher und Reisereportagen. Er gilt als großer Stilist und ist einer der vielseitigsten Schriftsteller der deutschen Gegenwartsliteratur. Sein Weiberroman, eine Hommage an die siebziger und achtziger Jahre, ist eines der zentralen Werke der literarischen Postmoderne; als "einer der schönsten Schelmenromane unserer Zeit" (Radio Bremen) wurde seine Kreuzfahrtsatire In 180 Tagen um die Welt zum Bestseller. Sieben Jahre nach seinem als "wahrer Monolith" (Stern) gerühmten Roman Samarkand Samarkand erscheint 2020 ein neuer großer Roman, für den er um ein Haar in Afrika gestorben wäre. Gerettet hat ihn die Liebe einer Frau.

"Für diese gewaltige Vielfalt an Themen, Eindrücken, an Landschaftsbeschreibungen braucht Politycki keine 300 Seiten. Dazu erzählt er in einem schnurrigen, klaren und hervorragend lesbaren Stil, der einen von Beginn an packt." Carsten Heidböhmer stern.de, 19.03.2020
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