Das Erbe der Rosenthals

Roman

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Martina Ackermann
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borro medien gmbh, Bonn
Ein gelungenes und sehr ergreifendes Debüt. Armando Lucas Correa erzählt hier die Lebensgeschichten von zwei jungen Mädchen, deren Schicksale eng miteinander verknüpft sind. Die Handlung wechselt regelmäßig zwischen den Geschehnissen in der Vergangenheit (1939) und den aktuellen Ereignissen im Jahr 2014. Beide Schicksale werden jeweils aus der Sicht der beiden Mädchen Hannah und Anna erzäht, die mehr gemeinsam haben, als man zunächst ahnt.

Es wird traurig, dramatisch und rührend – und alles sehr bildgewaltig beschrieben. Ein sehr lesenswertes und emotionales Buch, das ich jedem ans Herz legen möchte!

1939 muss die elfjährige Hannah mit ihrer Familie aus Berlin fliehen, denn sie ist Jüdin. Ein Schiff soll sie nach Kuba bringen, doch nur die Wenigsten dürfen die St. Louis dort verlassen. Auch Hannahs Familie wird auseinandergerissen.

2014 sucht die elfjährige Anna nach den Wurzeln ihres bei 9/11 verstorbenen Vaters. Ein Brief ihrer Großtante enthält Fotos und erste Hinweise. Doch erst als sie zusammen mit ihrer Mutter von New York nach Kuba reist, kommt sie der Geschichte ihrer Familie wirklich nahe ...

Was bedeutet es, auf der Flucht zu sein, seine Heimat zu verlieren, die Liebsten? Einfühlsam und sprachgewaltig erzählt Armando Lucas Correa die Geschichte zweier Mädchen, die zwei Kontinente und mehr als sechs Jahrzehnte trennen, die aber so vieles verbindet: die Liebe zu ihren Vätern, ihr Überlebenswille, die Hoffnung.
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