Als ich 13 war, überfiel mein Vater seine erste Bank

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Im Sommer 1993, als Molly dreizehn wird, überfällt ihr Vater elf Banken. Er wird geschnappt und sitzt jahrelang in Amerika im Gefängnis. Nach seiner Entlassung verhält er sich eine Weile ruhig, dann zieht er wieder los. Dazwischen ist Joseph Brodak für seine Familie da, mit einem Job bei GM, einem Haus mit Garten, einer Ferienreise nach Peru. Als Kind ahnte Molly eine unbekannte Seite; heimlich hatte er schon einmal eine Familie gehabt. Er bleibt tagelang verschwunden, als Geschenk für die Schwester steht plötzlich ein Sportwagen vor der Tür, und er ist ein notorischer Lügner. Als er verhaftet wird, ist niemand wirklich überrascht. Molly Brodak rekonstruiert ihre Geschichte mit rückhaltloser Offenheit; aus der kühlen Präzision entsteht eine mitreißende Wirkung.

Brodak, Molly
Molly Brodak, wurde 1980 in Michigan geboren und lebt heute in Georgia, wo sie an der Augusta University Englische Literatur unterrichtet. Bislang veröffentliche sie Gedichte in literarischen Periodika und in der Presse. 2009 erhielt sie für ihren Lyrikband A Little Middle of the Night den Iowa Poetry Price.

Schaden, Barbara
Barbara Schaden studierte Romanistik und Turkologie in Wien und München. Nach einigen Jahren in der Filmbranche und im Verlagslektorat seit 1992 freiberufliche Übersetzerin. Sie übersetzte Sachbücher von Siddharta Mukherjee, Allen Frances, Amy Chua, Peter Demetz, Amana Fontanella-Khan und Umberto Eco u.v.a.

"Molly Brodak erzählt von den Banküberfällen mit einer Nüchternheit, die gerade deshalb zu Herzen geht, weil der verkleidete Täter ihr Vater ist. ... Ein schonungsloses Debüt." Franziska Wolffheim, Süddeutsche Zeitung, 08.05.17

"Ein spannendes Buch!" Annemarie Stoltenberg, NDR Kultur "Gemischtes Doppel", 04.10.16

"Ein großartiges Memoir. ... Die Offenheit und Klarheit, mit der Brodak auch sprachlich Familiengeheimnisse lüftet, entwickelt eine Sogwirkung - es fällt schwer, dieses Buch aus der Hand zu legen." BRIGITTE Bücher-Extra, Oktober 2016

"Amerika und der Größenwahn - dieses Buch hilft, zu verstehen." Britta Heidemann, WAZ Kultur, 10.12.16

"Das fabelhafte Buch einer - so scheint es - bedingungslos offenen Autorin. Melancholisch, stark, eine absolut mitreißende Lektüre." Juliane Bergmann, NDR Kultur, 29.08.16

"Das Vakuum zwischen den Fakten vermag Molly Brodak nicht zu füllen, wohl aber mit kraftvoll-poetischer Sprache in Worte zu fassen." Beate Zigs, Deutschlandradio Kult
ur, 21.08.16

"Eine kluge, melancholische Annäherung." Timon Mikocki, ORF Ö1, 18.09.16

"Brodak schreibt verdammt gut, präzise und klar und oft wunderbar poetisch. Respekt!" Bücher Magazin, Februar/März 2017
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