Als Hitler das rosa Kaninchen stahl. Das Buch zum Film

Deutscher Jugendliteraturpreis 1974

  • Noch nicht erschienen. Erscheint laut Verlag am 01.12.2019.
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Die Ereignisse der Zeit zwischen 1933 und 1935 aus der Sicht der neunjährigen Anna

Berlin, 1933. Die neujährige Anna wächst in einer wohlhabenden, wenig religiösen jüdischen Familie in Berlin auf. Ihr Vater ist ein bekannter Journalist und ein scharfer Kritiker des Nationalsozialismus, ihre Mutter eine Pianistin, und ihr zwölfjähriger Bruder Max besucht ein Gymnasium.
Als sich Anfang 1933 die politische Lage zuspitzt, nimmt Anna das selbst kaum wahr. Ihr Vater erkennt jedoch die Gefahr für sich und reist mit seiner Familie nach der Machtübernahme Hitlers in die Schweiz. Dabei muss Anna ihr Stofftier, ein rosa Kaninchen, zurücklassen.
Doch die Familie kann in der Schweiz ebenso wenig Fuß fassen wie ein halbes Jahr später in einem deutschen Emigrantenzentrum in Paris. Die berufliche Situation von Annas Vater wird immer schwieriger und die einst wohlhabende Familie kann sich nur mithilfe französischer Freunde über Wasser halten. Als Annas Vater, auf den die Nazis mittlerweile ein Ko
pfgeld ausgesetzt haben, Erfolg mit einem Drehbuch hat, zieht die Familie weiter nach London, um dort ihr Glück zu versuchen.

Kerr, Judith
Judith Kerr war die Autorin der "Rosa Kaninchen"-Trilogie. Am 14. Juni 1923 kam Judith Kerr als Tochter des berühmten Theaterkritikers Alfred Kerr in Berlin zur Welt. Sofort nach der Machtergreifung der Nazis musste die jüdische Familie aus Deutschland fliehen. Nach Stationen in der Schweiz und Frankreich emigrierte sie 1935 schließlich nach London. Nach dem Krieg arbeitete Judith Kerr als freiberufliche Malerin und Textildesignerin. Seit 1953 war sie für die BBC tätig, erst als Redakteurin und Lektorin, später dann als Drehbuchautorin. 1954 heiratete Judith Kerr den Schriftsteller Nigel Kneale. Nach der Geburt ihrer Kinder Tacy und Matthew gab sie ihre Arbeit für einige Jahre auf. Von ihrem Mann ermutigt, begann Judith Kerr Ende der 60er Jahre die Geschichte des Mädchens Anna zu schreiben. Es ist ihre eigene Geschichte, aber die Bücher sind, wie sie betonte, "Romane und keine Memoiren". Der erste Band der Trilogie "Als Hitler das rosa Kaninchen stahl" umspannt den Z
eitraum von 1933 bis 1937 und spielt an den Schauplätzen Berlin, Zürich und Paris. Der zweite Band "Warten bis der Frieden kommt" schildert Anna während der Kriegszeit in London. In "Eine Art Familientreffen" kehrt Anna 1956 nach Berlin zurück und Erinnerungen an ihre eigene Kindheit werden wach. "Als Hitler das rosa Kaninchen stahl" ist nicht nur ein Standardwerk der Jugendliteratur, sondern ein anerkannter Klassiker in der Emigrantenliteratur. Es wurde 1974 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Judith Kerr starb am 22.5.2019 in London.
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