Alles, was folgte

Roman

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"Frau und Mutter" 
Mitgliederzeitschrift der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd)
Düsseldorf
Schnell zu erschüttern ist Katharina Elbracht eigentlich nicht. Doch die Fotografin, die an Krisenplätzen der Welt im Einsatz ist, erfährt kurz nach dem Fall der Mauer etwas, das alles ändert. Ihre verstorbene Mutter war eigentlich ihre Tante. Warum hat ihre leibliche Mutter sie als Kind zu ihrer Schwester gegeben? Und wer war ihr Vater? Oskar Greve indes ahnt nicht, dass er ein Kind hat. Nach seiner Pensionierung wandert der Lehrer allein und deprimiert nach Irland aus.

Renate Ahrens erzählt die Variante einer Erfahrung, die viele Kriegskinder und -enkel gemacht haben: Was das Nazi-Regime, der Krieg und „Alles, was folgte“ angerichtet hat, kann Jahrzehnte später noch Auswirkungen haben. Wie hart Katharina mit sich selbst und anderen umgeht, mag zunächst nicht sympathisch wirken – wird aber schnell plausibel. Letzteres gilt auch für Oskars Menschenscheu.
Gebannt fiebert man mit, ob Tochter und Vater nicht nur einander, sondern auch ihren Frieden finden können. Sandra Gerke

Eine deutsche Familiengeschichte zwischen Zweitem Weltkrieg und Mauerfall.

Mit dem Fall der Mauer gerät auch das Leben der 44-jährigen Hamburgerin Katharina Elbracht ins Wanken: Sie erhält ein Bündel Briefe aus Ostberlin, aus dem hervorgeht, dass die Frau, die sie ihr Leben lang 'Mutter' genannt hat, in Wahrheit ihre Tante war. Zutiefst erschüttert beginnt Katharina die Geschichte ihrer Familie zu enthüllen. Dabei stößt sie auf eine junge Liebe, die mit Swing-Musik begann und vom Krieg zerstört wurde, auf zwei Schwestern, die durch die Mauer getrennt wurden und einen lebenslangen, geheimen Pakt schlossen, und auf die Spur ihres Vaters, der 1945 als verschollen galt. Ihre Recherchen führen Katharina durch halb Deutschland und bis nach Irland, wo ihr unbekannter Vater einsam und zurückgezogen leben soll. Eines Tages steht sie vor einem alten Haus und streckt die Hand Richtung Klingel aus ...

Schnörkellos und mit einem einfühlsamen Blick auf ihre Figuren erzählt die Hamburger Autor
in Renate Ahrens, die teilweise auch in Irland lebt, eine beeindruckende deutsch-deutsche Familiengeschichte.

Ahrens, Renate
Renate Ahrens, 1955 geboren, studierte Anglistik und Romanistik und war einige Jahre als Lehrerin tätig, bevor sie 1986 als freie Autorin zu arbeiten begann. Sie schreibt Romane, Kinderbücher und Theaterstücke. Nach Lebensstationen in Frankreich, Südafrika, Italien und Irland lebt sie heute mit ihrem Mann in Hamburg. Renate Ahrens ist Mitglied des P.E.N.-Zentrums deutschsprachiger Autoren im Ausland. Folgende Romane sind bereits erschienen: "Der Wintergarten", "Zeit der Wahrheit", "Fremde Schwestern", "Ferne Tochter", "Seit jenem Moment", "Das gerettete Kind" und "Alles, was folgte". Die Zeitschrift FREUNDIN urteilt über die Bücher der Autorin: "In einfühlsamer Sprache erzählt Renate Ahrens Geschichten, die berühren."

"Teilweise liest sich der Roman von Renate Ahrens wie ein Krimi, aber - am Ende kommt alles schockierend anders als erwartet." Focus Online (Literatur in Melle), 19.10.2017
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