Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke. Live, 10 Audio-CDs

Autorenlesung. Joachim Meyerhoff wurde mit dem Deutschen Hörbuchpreis in der Kategorie Beste Unterhaltung 2017 ausgezeichnet. 720 Min.

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Corinna Bonk
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Wenn man seine Kindheit wie Joachim Meyerhoff auf dem weitläufigen Gelände einer psychiatrischen Klinik verbringt, in der der Vater als Direktor arbeitete - so denke ich bei mir - bekommt man einen ganz speziellen Blick auf seine Mitmenschen.
Ich höre Teil drei der autobiografische Romane:
Nach einem Jahr Aufenthalt in Amerika zieht Meyerhoff mit 20 zu den Großeltern nach München, nachdem er zu eigener Überraschung die Aufnahme in die Schauspielschule gemeistert hat. Feinsinniger Humor springt mir entgegen, liebevolle Beschreibungen der Großmutter, einer regelrechten Schauspieldiva, die ihren Enkel Lieberlein nennt und zum Frühstück gerne Champagner trinkt. Der Großvater nach heldenhaften frühmorgendlichen Turnübungen ebenfalls.
Schonungslose Erzählungen über die Aufnahme in die Schauspielschule, pointiert, entwaffnend humorvoll, wie selbstkritische Schilderungen begeistern mich.
Hören Sie sich das mal an!
 

Anrührend, tieftraurig und zum Brüllen komisch

Zu seiner eigenen Überraschung wird Joachim Meyerhoff auf der Schauspielschule in München angenommen und zieht in die großbürgerliche Villa seiner Großeltern ein. Tagsüber wird er an der Schauspielschule in seine Einzelteile zerlegt, abends ertränkt er seine Verwirrung auf opulenten Möbeln in diversen Alkoholika. Aus dem Kontrast zwischen großelterlichem Irrsinn und ausbildungsbedingtem Ich-Zerfall entstehen Situationen, die den Erzähler oft überfordern und seinen Zuhörern Lach- und Rührungstränen in die Augen treiben.

Leidenschaftlich live gelesen vom Autor

(10 CDs, Laufzeit: 12h)

Meyerhoff, Joachim
Joachim Meyerhoff, geboren 1967 in Homburg/Saar, aufgewachsen in Schleswig, ist seit 2005 Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. 2007 wurde er zum Schauspieler des Jahres gewählt. Für seinen Debütroman wurde er mit dem Franz-Tumler-Literaturpreis 2011 und dem Förderpreis zum Bremer Literaturpreis ausgezeichnet.

"Mooah, ist das gut." Augsburger Allgemeine
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