Hundert Katholikentage

Von Mainz 1848 bis Leipzig 2016

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medienprofile-Rezension

Überblickswerk zur Geschichte der Katholikentage.
2016 fand in Leipzig der 100. Katholikentag statt. Die Kirchenhistoriker Holger Arning und Hubert Wolf präsentieren aus diesem Anlass ein Überblickswerk zur Geschichte der Katholikentage, die seit fast 170 Jahren in verschiedenen Städten in Deutschland veranstaltet werden. Dabei war das Treffen der deutschen Katholiken immer wieder dem zeithistorischen Kontext unterworfen. Dies spiegelt sich auch in der Gliederung des Buches wieder. So haben sich die Autoren dazu entschlossen, die einzelnen Aufsätze zu den Veranstaltungen zu historisch zusammenhängenden Kapiteln zusammenzufassen, die jeweils mit einer kleinen Einleitung in einen größeren Zusammenhang gestellt werden. Das Ziel des Werks ist es, mit insgesamt 100 kleinen Artikeln zu den jeweiligen Katholikentagen einen Überblick über die Orte, Menschen und Themen zu geben, die die einzelnen Veranstaltungen prägten. Dabei zeigt sich, dass die Laienveranstaltung in ihrer äußeren Wahrnehmung oft unterschätzt worden ist. Das sinnvoll strukturierte Werk ist informativ und sehr gut lesbar. Mit vielen Abbildungen und Grafiken sowie Literaturempfehlungen zum Thema der Katholikentage bietet dieses Überblickswerk einen guten ersten Einblick. Das Nachschlagewerk ist aufgrund seines speziellen Themengebiets vor allem für größere Bestände geeignet.

Ach, diese katholischen Laien! Sie möchten Armen und Kranken helfen, aber auch die Schulen kontrollieren. Sie streiten mit Protestanten, Sozialisten, Freimaurern, Reichskanzlern und ihren eigenen Bischöfen. Sie verfechten ihre ganz eigenen Vorstellungen von
Familienwerten und Kunst. Und sie sprechen auf ihren Treffen, den Katholikentagen, buchstäblich über Gott und die Welt: das Herz Jesu, den Untergang der Titanic, Pistolenduelle und die Mission in Deutsch-Südwestafrika.
Vom 25. bis 29. Mai 2016 findet in Leipzig der 100. Deutsche Katholikentag statt. Holger Arning und Hubert Wolf nehmen das zum Anlass, um in diesem aufwendig bebilderten Band hundert spannende, unterhaltsame und informative Geschichten über den Katholizismus zu erzählen.Deutlich wird: Der Einfluss der deutschen Katholiken wird oft unterschätzt. Sie haben das heutige Deutschland ebenso mitgeprägt wie die Weltkirche. Wer die Macht des politischen und sozialen Katholizismus kennenlernen möchte, kommt an diesem Buch
nicht vorbei.
Hubert Wolf, geboren 1959, ist Professor für Kirchengeschichte an der Universität Münster. Er wurde u. a. mit dem "Leibnizpreis" der DFG, dem "Communicator- Preis" und dem "Gutenberg-Preis" ausgezeichnet.

"der mit vielen anschaulichen Details gesäumte Gang durch die Geschichte der Katholikentage [ist] eine Entdeckungsreise sondergleichen. ... Ein Blick hinein lohnt sich." Frankfurter Allgemeine Zeitung
"Kurze Texte, starke Bilder." MDR Figaro
"Es ist ein informatives Sachbuch und zudem ein attraktives Lesebuch, das mit seiner Ausstattung nicht zuletzt das Auge erfreut." Paulinus
"Hundert Katholikentage - in phantasievoll geschilderten Episoden bildet der Band die Lebendigkeit der katholischen Laienbewegung ab: im Wandel, im Widerstreit und im Werben um Akzeptanz innerhalb der Kurie und in der säkularen Welt. Fachkundig geben die beiden Autoren der Chronik einen griffigen Überblick und analysieren zugleich markante Details dieser Facette katholischen Lebens zwischen Frömmigkeit und Skepsis, Aufbruch und Dogma - eine Dokumentation, wie Laien in der katholischen Kirche Geschichte machen." Bundestagspräsident Professor Dr. Norbert Lammert
"Das Buch besticht durch seine klare Gliederung
und Lesbarkeit." Kantonales Pfarreiblatt Luzern"Eine hochinteressante Sicht auf die deutsche Geschichte" Kompass
"Ein lesenswertes Buch - offen, kritisch, aufschlussreich." Publik-Forum
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