Die Geschichte des Wassers

Roman

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Kath. Frauengemeinschaft Deutschlands 
Diözesanverband Trier e.V.
Wieder einmal überrascht mich die Schriftstellerin, wie sie einem dieses komplexe Thema näherbringt. Nach Die Geschichte der Bienen war ich sehr gespannt, wie die Fortsetzung wohl sein würde.
 
Zur Handlung: Da ist einmal die Aktivistin Signe, die als reife Frau 2017 mit ihrem Boot in die Heimat Norwegen segelt, um dort festzustellen, dass der Raubbau an "ihrem" Gletscher noch immer nicht aufgehört hat. Mit einer letzten Aktion will sie ein Zeichen setzen, um den Betreibern und der Menschheit zu zeigen, was sie vom rücksichtslosen Umgang mit dieser Ressource hält. Mit einer geheimen Ladung im Frachtraum segelt Signe also nach Frankreich. In Rückblenden kommt noch einmal hoch, was das bewegte Leben der Umweltaktivistin ausmacht. Es zeigt sich, dass Frauen in ihrem Leben vor sehr schweren Entscheidungen stehen und diese oft allein durchstehen müssen. Doch scheinen der Glaube, die Liebe und die Hoffnung ein tragendes Element zu sein. Aus dieser Grundhaltung heraus und mit der Weisheit des Alters nimmt sie noch einmal ihr Schicksal in die eigenen Hände.
 
Dann wäre da noch der junge Vater David, der mit seiner Tochter Lou 2041 vor der fortschreitenden Dürre in Spanien flieht. Bei einem Stadtbrand und ihrer überstürzten Flucht haben sie seine Frau und den kleinen Sohn verloren. Mit vielen Ängsten und Selbstvorwürfen im Rucksack macht er sich mit seiner Tochter auf die Suche nach einer besseren Welt und vor allem nach Wasser, welches im Norden in den Wasserländern noch reichlich vorhanden sein soll. – David erinnert mich an die vielen Flüchtlinge unserer Zeit, die getrieben von vielen Ängsten sind und auf unserem Kontinent ein neues Leben suchen. Alles, was das Leben in einem Lager mit sich bringt, wird hier auf sehr eindrückliche Weise geschildert, das Schlechte so wie auch das (wenn auch wenige) Gute. Und wieder sind Glaube, Liebe und die Hoffnung wichtige Aspekte in diesen schrecklichen Zeiten.
 
Maja Lunde schildert Schicksale, aber klagt nicht an und verurteilt nicht. Bei Signe bedeutet das ein "so ist es", bei David ein "so könnte es sein". In Zeiten von Corona ist Die Geschichte des Wassers vielleicht keine leichte Lektüre, aber auch ein Hoffnungsschimmer, dass wir jetzt noch etwas Zeit haben, unsere Zukunft neu zu gestalten. Marita Fitzke, kfd-Diözesanvorstand
 

Norwegen, 2017. Die fast 70-jährige Umweltaktivistin Signe begibt sich auf eine riskante Reise: Mit einem Segelboot versucht sie die französische Küste zu erreichen. Dort will die den Mann zur Rede stellen, der einmal die Liebe ihres Lebens gewesen ist.

Frankreich, 2041. Eine große Dürre zwingt die Menschen Südeuropas zur Flucht in den Norden, es ist längst nicht genug Trinkwasser für alle da. Doch bei dem jungen Vater David und seiner Tochter Lou keimt Hoffnung auf, als sie in einem vertrockneten Garten ein altes Segelboot entdecken. Signes Segelboot.

Virtuos verknüpft Maja Lunde das Leben und Lieben der Menschen mit dem, woraus alles Leben gemacht ist: dem Wasser. Ihr neuer Roman ist eine Feier des Wassers in seiner elementaren Kraft und ergreifende Warnung vor seiner Endlichkeit.

Lunde, MajaMaja Lunde wurde 1975 in Oslo geboren, wo sie auch heute noch mit ihrer Familie lebt. Ihr Roman »Die Geschichte der Bienen« wurde mit dem norwegischen Buchhändlerpreis ausgezeichnet und sorgte auch international für Furore. Das Buch stand monatelang auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste und wurde in 30 Länder verkauft. »Die Geschichte des Wassers« ist der zweite Teil ihres literarischen Klima-Quartetts, das sich mit den Folgen menschlichen Handelns für die Natur beschäftigt.
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