Brache

Gedichte

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Dilek Mayatürk ist eine neue weibliche Stimme in der türkischsprachigen Lyrik - stark, verletzlich, wütend.

"An unser Herz werden wir uns erst dann erinnern, / Wenn es aufhört zu schlagen". Die Gedichte von Dilek Mayatürk sind Aufforderungen, nicht in Coolness zu erstarren. In ihren Texten fließt rotes Blut, manche pochen vor Schmerz, Wut und Liebe - ungebrochen und ungeschützt, aber in Worten gebändigt. Trennung, Verlust, die eigene Herkunft werden hier verhandelt, aber auch das aktuelle politische Geschehen in der Türkei, mit all seinen Implikationen für die eigene Biographie.

Mayatürk, Dilek
Dilek Mayatürk, geboren 1986 in Istanbul, studierte in ihrer Heimatstadt und in Klagenfurt Soziologie. Als Dokumentarfilmerin und -produzentin arbeitete sie u.a. für IZ TV und die BBC. 2014 erschien ihr erster Lyrikband Cesaret Koleksiyonu ("Mutsammlung"). Für ihre Gedichte wurde sie in der Türkei mehrfach ausgezeichnet. Sie lebt und arbeitet in Berlin.

"Vor allem aus den älteren Gedichten spricht ein bohrendes Gefühl des Verlassenseins. ... Eine schonungslose, weibliche Stimme." Etienne Roeder, DLF Kultur, 16.11.2020

"Die Lyrikerin führt auf eindrückliche Weise in immer neuen Anläufen vor, was Verwundungen anrichten und wie tief, wie nachhaltig Leid versehrt. ... Chapeau!" Monika Vasik, Fixpoetry, 26.10.2020

"Brache ist voll von schönsten Erinnerungstexten, Liebesgedichten und schlüssigen poetologischen Reflexionen. Man versinkt gern in den Schmerzdarstellungen und in der Schwermut von Dilek Mayatürk." Alexandru Bulucz, Der Freitag, 08.10.2020

"Dilek Mayatürk bricht mit der westlichen Abgeklärtheit und benennt ihre Emotionen." Kristian Kühn, Signaturen Magazin, 05.10.2020

"Viele Verse erzählen von der Traurigkeit, die das Ich empfindet... Diese Stimme hegt den Schmerz nicht ein, sie malt ihn aus. Und zum Klingen bringt sie die Gedichte immer dann, ... wenn die Sprache das Ich transformiert, wenn sich
die Traurigkeit nur bildlich greifen lässt, und so immerhin sprachlich gleich verwandelt ist, wenn also die Sprache der Resignation noch eine Überraschung abtrotzen kann." Marie Schoeß, BR, 27.09.2020
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