Warten

Eine verlernte Kunst

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"Frau und Mutter" 
Mitgliederzeitschrift der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd)
Düsseldorf
Ständig müssen wir warten: auf den nächsten Bus und die große Liebe, auf eine Nachricht oder einen Neuanfang. Jedes Mal ist der Stillstand eine Bewährungsprobe, denn als moderne Menschen haben wir eines natürlich nie: Zeit. Timo Reuter betrachtet das Warten als Sandkorn im Getriebe der pausenlosen Verwertungsmaschine. Er plädiert für eine neue Kultur des Wartens, die sich dem Rausch der Beschleunigung widersetzt.
 

Ständig müssen wir warten, auf den nächsten Bus und die große Liebe, auf eine Nachricht oder einen Neuanfang. Jedes Mal ist der Stillstand eine Bewährungsprobe, denn als moderne Menschen haben wir eines natürlich nie: Zeit. Als privilegiert gelten diejenigen, die alles ohne Verzögerung bekommen.
Doch um welchen Preis? Liegt nicht gerade im Warten das Glück? "Wer die Kunst des Wartens nicht beherrscht, dem geht auch die Gelassenheit verloren - und die Vorfreude", sagt Timo Reuter. Er betrachtet das Warten als Sandkorn im Getriebe der pausenlosen Verwertungsmaschine. Und als Möglichkeit, uns neue Freiräume zu öffnen. In seinem Buch voller unterhaltsamer Geschichten und erstaunlicher Erkenntnisse untersucht er den politischen Gehalt des Wartens, dessen subversives Potenzial sowie die beglückende Kraft des Nichtstuns, der Muße und des Verweilens.

Just in time, alles sofort und immer in Bewegung - es ist höchste Zeit für eine neue Kultur des Wartens, die sich dem Rausch der Beschleuni
gung widersetzt!

Reuter, Timo
Timo Reuter, Jahrgang 1984, hat Philosophie, Mathematik und Pädagogik studiert. Nach Stationen bei Radio und Fernsehen kommentiert er seit 2011 für verschiedene Tages- und Wochenzeitungen das politische Zeitgeschehen, er schreibt über soziale Bewegungen und gesellschaftlichen Stillstand. 2016 ist sein Buch über das bedingungslose Grundeinkommen erschienen. Er lebt in Frankfurt am Main - und besonders auf Reisen wartet er gern.

"Durch die Digitalisierung haben wir das Warten verlernt, gleichzeitig nimmt es immer mehr Zeit in unserem Leben ein." die tageszeitung

"Timo Reuter plädiert dafür, Wartezeit als geschenkte Zeit zu betrachten - freie Zeit als wahre Form der Freizeit." Der Spiegel

"Meist ärgern wir uns, wenn wir Schlange stehen müssen oder uns rote Ampeln aufhalten. Dabei bergen solche Pausen die Chance des Innehaltens und der Entschleunigung." Focus

"Wie schwer das Warten einer Gesellschaft fällt, in der Zeit zu Geld gemacht wird, und wie wir der Hektik des Alltags entkommen können, davon handelt dieses kluge Buch." Psychologie Heute

"Reuters Auseinandersetzung mit allen Schattierungen des Wartens verleiht der zähen Zeit Farbe." Falter

"Wer die Kunst des Wartens nicht beherrscht, dem geht auch Gelassenheit verloren" WDR5

"Timo Reuter hat sich intensiv mit unseren Wartezeiten befasst" hr2 Der Tag

"Ein Buch für alle, die das Warten verlernt haben und die Reflexion lieben." Galore

"Wer warten
muss, ist meist arm dran. Als privilegiert gilt heute, wer alles sofort bekommt. Doch um welchen Preis? Und welche Kraft wohnt dem Nichtstun inne? Der Vorfreude? Timo Reuter hat 'Warten. Eine verlernte Kunst' geschrieben." Der Freitag

"Warten ist kein unwichtiger Zustand, es ist ein Spiegel gesellschaftlicher Zustände." Neues Deutschland
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Philosophische Argumente für mehr Gerechtigkeit
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