Max

Sechs Frauen, sechs Lieben, ein Jahrhundert. Roman

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Tanja Huckemann
Geschäftsführerin
borro medien gmbh, Bonn
"Max. Du willst niemanden anerkennen über dir? Aber diesem Schmierfinken überlässt du die Führung? Über dich und dein Leben?" Mit den Sätzen hat mich dieses Buch einfach "eingesaugt". War es die Zeit oder waren es diese Menschen, die den Jahren soviel Leben geben und nehmen konnten? Stolz und Tod, Kunst und Macht, Feigheit und Liebe - hier geht um alles, was das Leben intensiv macht. Die grausige Zeitgeschichte, die dieses Kaleidoskop der Kreativen und Einflussreichen um Max Ernst immer wieder zusammenführt, kennen wir aus anderen Romanen. Aber hier ist sie auch Motor künstlerischer Entwicklung und steten Austausches. Wie stark musste man sein, um zu überleben - und wie frei, um dann noch Kunst entstehen zu lassen?!
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Susanne  Steufmehl
Buchberatung
Sankt Michaelsbund
In der Londoner „Tate Modern“ hängen zwei Bilder von Max Ernst und Dorothea Tanning dicht nebeneinander. Nichts Besonderes, wüsste man nicht, dass die beiden Maler 30 Jahre miteinander verheiratet waren. Die Amerikanerin war die letzte große Liebe des surrealistischen Malers, dessen Karriere untrennbar verbunden mit sechs starken und einflussreichen Frauen war. Dieses aufregende Malerleben hat Markus Orths in einem faszinierenden biographischen Roman festgehalten.
 

Das Panorama einer wahnwitzigen Zeit. Und mittendrin: Max Ernst. Er kämpft gegen die Verrücktheit einer Welt, die aus den Fugen gerät. Er flieht vor dem wilhelminischen Vater, später vor dem Nationalsozialismus. Er sucht die eine Frau, die er lieben kann. In Deutschland, im wilden Paris der Zwanzigerjahre, im Exil in den USA. Viele seiner Freunde und Frauen sind berühmte Menschen dieser Zeit: Pablo Picasso, André Breton, Leonora Carrington, Peggy Guggenheim. Im Spiegel von sechs Frauenleben entfaltet sich ein Roman über das 20. Jahrhundert und einen seiner großen Künstler. Markus Orths erzählt so lebendig und ansteckend, dass man in jeder Zeile die Leidenschaft spürt, mit der dieser Roman geschrieben wurde.

Markus Orths, 1969 in Viersen geboren, studierte Philosophie, Romanistik und Anglistik. Seit 1999 ist er Mitherausgeber der Literaturzeitschrift "Konzepte". Er lebt in Karlsruhe.
Für seine Erzählungen wurde er mit dem Moerser Literaturpreis, dem "Open mike" der literaturWERKstatt Berlin, dem Marburger Literaturpreis, dem Limburg-Preis, dem Förderpreis NRW und 2009 mit dem Niederrheinischen Literaturpreis ausgezeichnet. Markus Orths lebt in Karlsruhe.

"'Max' ist nicht nur faszinierend zu lesen, sondern bietet auch viele Infos, da es Orths gelingt, ein Panorama einer Kunstszene im Aufbruch zu zeichnen." Süddeutsche Zeitung, 30.11.17

"Ein echtes Lesevergnügen: Vielfarbig, kunstgeschichtlich versiert und doch fantasievoll weitergesponnen. Raffiniert lässt Orths in Beschreibungen und Dialogen die Sprechweise der Dadaisten oder Surrealisten einfließen ... Ein wunderbarer Roman." Jörg Schieke, MDR Kultur, 07.11.17

"Ein toll recherchierter biografischer Roman, der vor Kunst(-geschichten), Aufbruchstimmung, Lebensgier, Sex, Liebe und, ja, Wahnsinn strotzt - und das alles vor dem Hintergrund des Ersten und Zweiten Weltkriegs." Silvia Feist, emotion, 11/2017

"Erzähltechnisch meisterhaft schildert Orths in Rück- und Vorblicken die Lebenswege der sehr verschiedenen Frauengestalten an der Seite des 'Maniacs' und 'Womanizers', über den es einmal treffend heißt, er habe wie eine 'Droge' insbesondere auf Frauen gewirkt." Werner Jung, Junge
Welt, 10.10.17

"Orths gelingt es, ein ungemein lebendiges Bild des 20. Jahrhunderts zu entwerfen und das künstlerische Schaffen und Streben von Max Ernst darin zu verankern - geschrieben in einem Stil, der richtig Freude macht zu lesen." Fresko, 3/2017

"Markus Orths bedient sich einer bilderstarken, sinnlichen Sprache und jongliert gekonnt mit historischen Fakten und gut Erfundenem ... In jeder Zeile spürt man, wie fasziniert der Autor von seinem Stoff ist ... Eine gewinnbringende Lektüre." Joachim Feldmann, Der Freitag, 06.09.17

"Markus Orths hat gründlich recherchiert, und es ist ihm gut gelungen, biografische Fakten in erzählerische Form zu bringen, und so ein gleichermaßen informatives und unterhaltsames Lebensbild zu zeichnen." Cornelia Müller, WDR5, 31.08.17

"Markus Orths gelingt, was herkömmliche historische Romane im Stil von Lion Feuchtwanger oder Stefan Zweig ausgezeichnet hat: In den Geist einer vergangenen Epoche hineinzuschlüpfen, ohne Fußnoten und Belege zu bemüh
en, was eine unverstellte Rezeption atmosphärisch möglich macht." Gudrun Braunsperger, Ö1 Ex libris, 27.08.17
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