Die dritte Stimme

Kriminalroman

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Die Stockholmer Ermittler um Mette Ölsäter kommen einem Verbrecherring auf die Spur, dessen Verbindungen bis in die höchsten Kreise der schwedischen Gesellschaft reichen.
Zwei Morde beschäftigen die Stockholmer Polizei: In Stockholm wird Bengt Sahlmann ermordet, ein Mitarbeiter des Zollamtes, und in Marseille wird die Leiche der blinden Pornodarstellerin Samira zerstückelt aufgefunden. Neben Mette Ölsäter von der Stockholmer Polizei sind auch wieder die Polizeianwärterin Olivia Rönning-Rivera und der Ex-Polizist Tom Stilton mit den Fällen beschäftigt - wenn auch inoffiziell (s. zul. "Die Springflut", BP/mp 13/596). Zunächst sieht es so aus, als hätten beide Fälle nichts miteinander zu tun, doch dann taucht der 'Stier' in Stockholm auf, der mit dem Mord an Samira in Verbindung gebracht wird. Außerdem gibt es eine Spur zu Jean Borell, einem der reichsten Männer Schwedens. - Die menschliche Zeichnung der Figuren und der lakonisch-düstere Tonfall, in dem die Geschichte erzählt wird, machen die Verknüpfung der Krimistory mit aktuellen sozialen Problemen spannend und glaubwürdig, wenn die immer wieder durchbrechende Selbstjustiz auch verharmlost wird. Der Einfluss von Mankells 'Wallander'-Romanen ist deutlich spürbar, doch das Ehepaar Börjlind setzt darüber hinaus eigene Maßstäbe. (Übers.: Christel Hildebrandt)
Der zweite Fall für Olivia Rönning und Tom StiltonMarseille: In einem Naherholungsgebiet wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Sie wurde brutal ermordet. Man weiß nicht viel über sie - nur dass sie in einem Zirkus ganz in der Nähe gearbeitet hat. Zur selben Zeit in Stockholm: In seinem Haus in Rotebro erhängt sich der Zollbeamte Bengt Sahlmann. Schnell findet die Polizei heraus, dass es sich nicht um einen Selbstmord gehandelt hat - obwohl alles darauf hindeutete.Zwei Fälle, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Zwei Morde, an deren Aufklärung Polizeianwärterin Olivia Rönning und der ehemalige Kriminalkommissar Tom Stilton ein jeweils ganz privates Interesse haben ...
Christel Hildebrandt, geb. 1952 in Lauenburg, studierte Germanistik, Soziologie und Literaturwissenschaft und wandte sich nach der Promotion der skandinavischen Literatur zu. Seit 1988 arbeitet sie als freie literarische Übersetzerin aus den Sprachen Norwegisch, Dänisch und Schwedisch. Sie erhielt den Paul-Celan-Preis nominiert wurde. Daneben reicht die Palette ihrer Übersetzungen von Henrik Ibsen bis zu Håkan Nesser, Jógvan Isaksen und Hanne Marie Svendsen. Mit ihrem Mann, drei Töchtern und einer Katze lebt Christel Hildebrandt in Hamburg.
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