Pilgern für Skeptiker

Meine Reise auf dem Jakobsweg

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Der bekannte atheistische französische Schriftsteller und Arzt berichtet von seiner Pilgerreise nach Santiago de Compostela.
"Anfangs hatte ich einfach nur beschlossen, einen großen einsamen Marsch zu unternehmen", schreibt der bekannte französische Schriftsteller Jean-Christophe Rufin im einleitenden Kapitel. Als er aber dann von Hendaye aus sich auf den nördlichen Weg begibt, der im französischen Baskenland beginnt und über die Küstenstädte San Sebastian, Bilbao und Santander bis zum Endpunkt Santiago de Compostela verläuft, gerät er trotz seiner atheistischen Einstellung rasch in den Bann dieses uralten Pilgerweges. Er besucht Einsiedeleien und Klöster, nimmt Kontakt zu anderen Pilgern und Herbergsbesitzern auf und erlebt in den vielen hundert Stunden Einsamkeit eine "geistige Metamorphose", wenn er auch schreibt: "Als ich  aufbrach, habe ich nichts gesucht - und genau das habe ich auch gefunden." Rufins Stil ist elegant, sachlich, humorvoll, nie sentimental, nie ins Mystische abgleitend. Das Loslassen ist das eigentliche Ziel, wie es auch Hape Kerkeling und Paulo Coelho erkannt haben, die den Weg vor ihm gegangen sind und über ihn berichtet haben, ähnlich, aber doch ganz anders. Nachdrücklich zu empfehlen.
Empfohlen von

Mitarbeiter-Foto
Ursula Bollrath
Buchhändlerin
Bonifatius Buchhandlung, Dortmund
Es ist interessant zu erfahren, wie dieser Pilgerweg auf den „Skeptiker“ Ruffin wirkt und seine Spuren hinterlässt. Ein spannendes Buch für alle, die auf der Suche nach dem Geheimnis des Jakobweges eine neue Sichtweise entdecken möchten.
"Ich bin dann mal weg" für alle, die eigentlich nicht weg wollen"Als ich nach Santiago de Compostela aufbrach, habe ich nichts gesucht - und ich habe es gefunden." - Eigentlich wollte der Arzt und Goncourt-Preisträger Jean-Christophe Rufin "nur" wandern auf diesem seit Jahrhunderten bedeutenden Weg und sieht ihn anfangs eher als sportliche Herausforderung. Doch unterwegs auf den 900 Kilometern des Camino del Norte kann sich auch der Skeptiker der Alchemie des "ewigen Weges" nicht entziehen.
Jean-Christophe Rufin, geboren 1952, ist Arzt und Schriftsteller, Mitbegründer und ehemaliger Vizepräsident von "Ärzte ohne Grenzen", war Staatssekretär im französischen Verteidigungsministerium. Rufin hat Zentralamerika und Ostafrika bereist, bevor er anfing, Romane zu schreiben. Für "Rouge Bresil" erhielt er 2001 den Prix Goncourt. Heute ist er Vorsitzender des Vereins "Aktion gegen den Hunger".Ralf Pannowitsch, geboren 1965 in Greifswald, studierte Germanistik und Romanistik. Er lebt in Leipzig als Lehrer, Gärtner und Übersetzer aus dem Englischen und Französischen. Beinahe alle Bücher der Autoren Chrstophe André und François Lelord wurden von ihm ins Deutsche übertragen.
"Das Buch ist eine Mischung aus einer guten Portion Selbstironie, Rufins gelegentlichen Zweifeln angesichts der langen Strecke und unterhaltsamen Geschichten von abzockenden Herbergsvätern und einsamen Pilgerinnen." Deutschlandradio Kultur, Susanne von Schenck
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Meine Reise auf dem Jakobsweg
PENGUIN VERLAG MÜNCHEN , 2017
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