Einkaufstag im Borromäushaus
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weitere Termine1704 werden vom französischen König junge Frauen in die amerikanische Kolonie entsandt, um die dortigen Soldaten und Siedler zu heiraten. Darunter die gebildete Pariserin Elisabeth. Sie hält sich abseits von ihren “Kolleginnen” und als einzige scheint sie mit ihrem Ehemann, einem Offizier, das große Los gezogen zu haben. Sie liebt ihn und tut alles für ihn, bis hin zu mehreren Abtreibungen. Er aber benutzt sie und einen Jungen, der unter Indianern aufwuchs, nur als Mittel zum Zweck, seinen unerlaubten Handelsbeziehungen nachzugehen. Bis zu seinem gewaltsamen Ende.1719 kommen neue Siedler als Plantagenarbeiter. Inzwischen wurde auch die Sklaverei, zuerst mit Indianern und dann mit Afrikanern etabliert. - Die Autorin zeichnet nicht nur im persönlichen Schicksal der Elisabeth ein düsteres Bild der Anfänge der Besiedlung Nordamerikas durch Europäer: eine vom Mutterland links liegen gelassene Kolonie, unerfahrene Städter als Siedler, Indianerübergriffe und eine desolate Verwaltung sowie Versorgung. Keine Spur von einem Land, in dem Gold und Silber auf der Straße liegen sollen.
Pauline Lindner0 Artikel Ansehen
Martina Ackermann
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