Einkaufstag im Borromäushaus
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Geborgen wächst Maya bei ihren Großeltern auf, bei der aus Chile während der Diktatur Pinochets geflohenen exzentrischen “Nini” und dem afroamerikanischen Astronomieprofessor, ihrem geliebten “Pop”. Als er stirbt, bricht für die sechzehnjährige Maya eine Welt zusammen, die vor Trauer depressive Großmutter kann ihr nicht helfen, und Maya betäubt sich mit Alkohol und Drogen. Sie wird in ein Internat geschickt, flieht von dort und landet im kriminellen Drogenmilieu von Las Vegas. Eine Krankenschwester holt sie aus ihrem trostlosen Leben als Junkie heraus, ihre Großmutter schickt sie in den Süden Chiles, auf eine Insel im Archipel von Chiloé zu einem Freund. Das einfache Leben auf den Inseln lässt Maya wieder zu sich selbst finden, sie notiert ihre Geschichte in einem “Heft”, das dem spanischen Original seinen Titel gab, kommt dabei Familiengeheimnissen aus der Zeit der Militärdiktatur auf die Spur, lernt die Mythen dieser Gegend und den Aberglauben der Bewohner kennen. - Diese Geschichte der jungen Maya ist wieder ein unverwechselbarer Allende-Roman: unterhaltsam, spannend, bewegend und dabei von einer unangestrengten Tiefe und Ernsthaftigkeit. Denn hinter den Kulissen der elegant erzählten Geschichte lassen sich Allendes Erfahrungen mit den Abgründen von Tod und Trauer finden. Lesenswert! (Übers.: Svenja Becker)
Gudrun Eckl0 Artikel Ansehen
Martina Ackermann
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