Einkaufstag im Borromäushaus
Die Ansichtsbücherei im Borromäushaus ist für die Auswahl neuer Medien geöffnet. [mehr]
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weitere TermineDer Autor, lang Zeit Vorsitzender des Bundesverbandes “Humane Schule”, kennt die pädagogische und entwicklungspsychologische Forschung sehr gut, was allerdings auf eine eher unaufdringliche Weise einfließt, und er argumentiert auf der Basis eines reichen Erfahrungsschatzes als Vater, Lehrer, Hochschullehrer und Erziehungsberater. Dabei vertritt er eine wertorientierte Erziehung im Sinne Maria Montessoris. Erziehung hat nach seiner Ansicht nur dann Erfolg, wenn sie von der Psyche des Kindes ausgeht, dessen Einmaligkeit akzeptiert, seine Selbstständigkeit fördert, gewaltfrei und liebevoll ist. Man würde den Titel des Buches allerdings gründlich missverstehen, wenn man von Paulig Argumente für eine weichgespülte Kuschelpädagogik erwarten würde. Auch handelt es sich nicht um einen Erziehungsratgeber, der wohlfeile und todsichere Tipps für alle Erziehungsprobleme anbietet. Erziehung auf Knopfdruck funktioniert nach Pauligs Ansicht nicht und nicht alle Fragen und Probleme lassen sich lösen. Das Buch erörtert in den ersten 17 Kapiteln die Bedürfnisse des Kindes, während der zweite Teil in seinen 18 Unterkapiteln davon handelt, was Eltern “wissen müssen”. Wenn man an diesem Buch etwas aussetzen wollte, dann ist es vielleicht die manchmal ein wenig störende inhaltliche, aber auch stilistische Redundanz und der zuweilen etwas behäbige Plauderton. Grundsätzlich wird man diesem nachdenklichen Erziehungsbuch eine breite Leserschaft wünschen. Empfehlenswert!
Helmer Passon0 Artikel Ansehen
Martina Ackermann
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