Einkaufstag im Borromäushaus
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weitere TermineEndlich ist es so weit. Bella heiratet ihren heißgeliebten Vampirfreund Edward. Doch damit ist ihr sehnlichster Wunsch, von ihm nun endlich auch zum Vampir gemacht zu werden, noch längst nicht erfüllt. Das ändert sich nach den Flitterwochen, die weit weniger harmonisch verlaufen als gehofft. Dass ein intimes Zusammenleben von Mensch und Vampir keine Zukunft hat, zeigt sich mit ganzer Härte, als Bella schwanger wird und der in ihr heranwachsende Vampirmensch ihr Leben bedroht. In einer dramatischen Rettungsaktion wird Bella in buchstäblich letzter Sekunde selbst in einen Blutsauger verwandelt. Jetzt könnte es endlich ein wunderbares Happy End inmitten einer perfekten Vampirfamilie geben, wenn da nicht noch Jakob mit seiner Werwolfsippe wäre, der die Harmonie genauso stört wie die unheimliche Vampirfamilie Volturi, die sich zum Endkampf rüstet. - Es ist kaum zu glauben, dass die Autorin noch einmal 864 Seiten braucht, um ihre an Wendungen nicht gerade überreiche Liebesgeschichte zu einem Ende zu bringen. Das gelingt ihr nur, weil sie immergleiche Gefühlsregungen und Handlungsweisen ihrer Protagonisten in kleinen Variationen so lange immer wieder aufs neue schildert, bis selbst der hartgesottenste Fan von Bella und Edward an dem endlosen und ermüdenden Hin und Her schier verzweifelt. Überflüssig sind auch die detaillierten Schilderungen vampirischer Jagdmethoden, die man eigentlich gar nicht so genau kennen will. - Schade. Nach dem durchaus gelungenen ersten Teil und den zumindest streckenweise unterhaltsamen Fortsetzungen ist der viel zu geschwätzige letzte Teil der Serie leider nicht der lang erwartete Höhepunkt der viel verkauften Vampirromanze. Weibliche Fans werden sich durch kein negatives Urteil vom Lesen abhalten lassen. Die ein oder andere Leserin wird bei der Lektüre allerdings den schalen Beigeschmack enttäuschter Erwartungen zu spüren bekommen. (Übers.: Sylke Hachmeister)
Angelika Rockenbach0 Artikel Ansehen
Martina Ackermann
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